Key Visual von der Kampagne Urbanes Handwerk Berlin
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Die Stadt am Laufen haltenUrbanes Handwerk Berlin

Verlässliche Rahmenbedingungen für das Handwerk in Berlin

Berlin ist eine wachsende Metropole: Hier wird gebaut, instand gesetzt und weiterentwickelt – jeden Tag. Genau das leistet das Berliner Handwerk mit fast 30.000 Betrieben.

Damit das urbane Handwerk auch in Zukuft gut aufgestellt ist, braucht es handwerksfreundliche Standortbedingungen, die an unseren Betriebsstrukturen ausgerichtet sind:

  • Bezahlbaren Wohnraum für die Menschen, die hier arbeiten
  • Bezahlbare Gewerbeflächen und bessere Baubedingungen
  • Funktionierende Service- und Ladezonen
  • Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge nach Dienstende

Berlin ohne das Handwerk ist undenkbar. Es ist ein unverzichtbarer Motor für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Das Handwerk übernimmt Verantwortung und sorgt jeden Tag dafür, dass der Alltag der Berlinerinnen und Berliner am Laufen gehalten wird. Damit diese Arbeit auch künftig selbstverständlich Teil Berlins bleibt, braucht das Handwerk verlässliche und passende Rahmenbedingungen.

Carola Zarth, Präsidentin der Handwerkskammer Berlin

Marie Staggat



Dafür setzen wir uns ein:

Handwerk in Berlin – Stadt der Möglichkeiten

Damit das Handwerk mitten in der Stadt funktioniert, braucht es eine Wirtschaftspolitik, deren Handeln konsequent am Alltag kleiner und mittelgroßer Betriebe ausgerichtet ist.

Wirtschaftsverkehr: Servicezone – sicherer für alle

Die Bedürfnisse des Wirtschaftsverkehrs und das Handwerkerparken müssen verbindlich in Stadtentwicklungs- und speziell Verkehrskonzepte integriert und praxistauglich umgesetzt werden. Handwerksbetriebe sind dringend auf Parkmöglichkeiten in Kundennähe für mehrstündige Reparatur- und Serviceeinsätze angewiesen. Die Handwerkskammer drängt deshalb – analog zum Leitfaden Lieferzonen – auf einen Leitfaden für die Einrichtung von Wirtschaftsparkplätzen, deren Nutzung für Pflegedienste und Handwerksbetriebe auf Grundlage des Handwerkerparkausweises gebunden sein soll.

Gewerbeflächen, Standorte und Bauen: Mittendrin statt janz weit draußen

Die Berliner Mischung ist als integraler Bestandteil der Stadtentwicklung zu begreifen und muss strategisch über integrierte Gewerbekonzepte umgesetzt werden, indem speziell die bau- und reparaturnahen Betriebe des Bau- und Ausbauhandwerks, wie z. B. des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks, des Elektro-, des Tischler-, des Metallbauerhandwerks frühzeitig in Konzepte von Bebauungsplanungen einbezogen werden. Die Erreichbarkeit von Handwerks- und Gewerbebetrieben muss dabei sichergestellt werden. Gewerbehöfe müssen gezielt gestärkt werden mit einem Fokus auf genossenschaftliche Organisationsformen und -ziele.

Bezahlbares Wohnen: Für Studis und Azubis

Berlin benötigt bezahlbaren Wohnraum dort, wo die Menschen arbeiten. Die Attraktivität Berlins als Ausbildungsstandort steigt mit dem Angebot bezahlbaren Wohnraums. Der Ausbau von Wohnraum für Auszubildende und Fachkräfte muss unserer Meinung nach gezielt vorangetrieben werden, insbesondere in der Nähe von Ausbildungs- und Arbeitsstätten. Zugleich müssen Politik und Wirtschaft gemeinsam zwei Finanzierungssäulen entwickeln, um den flächendeckenden Ausbau von Wohnheimplätzen zu ermöglichen. Wir fordern die Unterstützung gemischter Wohnformen von Auszubildenden und Studierenden, um das Wohnraumangebot kurzfristig zu erweitern. Die Gleichstellung von Auszubildenden und Studierenden muss sich auch im Wohnraumangebot widerspiegeln.
 


Eindrücke vom urbanen Handwerk in Berlin



Sina Goldkamp

Abteilung Wirtschaftspolitik

Blücherstr. 68

10961 Berlin

Tel. +49 30 259 03 - 365

goldkamp--at--hwk-berlin.de