Wohnraum für Auszubildende und Fachkräfte im HandwerkBezahlbares Wohnen: Für Studis und Azubis

Berlin benötigt bezahlbaren Wohnraum dort, wo die Menschen arbeiten. Die Attraktivität Berlins als Ausbildungsstandort steigt mit dem Angebot bezahlbaren Wohnraums. Der Ausbau von Wohnraum für Auszubildende und Fachkräfte muss unserer Meinung nach gezielt vorangetrieben werden, insbesondere in der Nähe von Ausbildungs- und Arbeitsstätten. Zugleich müssen Politik und Wirtschaft gemeinsam zwei Finanzierungssäulen entwickeln, um den flächendeckenden Ausbau von Wohnheimplätzen zu ermöglichen. Wir fordern die Unterstützung gemischter Wohnformen von Auszubildenden und Studierenden, um das Wohnraumangebot kurzfristig zu erweitern. Die Gleichstellung von Auszubildenden und Studierenden muss sich auch im Wohnraumangebot widerspiegeln.

Kampagne Urbanes Handwerk der Handwerkskammer Berlin
Verena Brüning

Bezahlbarer Wohnraum ist ein Schlüsselfaktor gegen den Fachkräftemangel

Für Auszubildende und junge Fachkräfte entscheidet häufig auch die Wohnsituation über Ausbildungserfolg und Verbleib in Berlin. Bezahlbare Mieten und direkte Wege zwischen Wohnort und Arbeitsplatz erleichtern den Einstieg ins Berufsleben in einer Stadt wie Berlin und fördern in der Zukunft somit auch die Fachkräftesicherung.

Eine attraktive duale Ausbildung und eine zukunftsfähige Fachkräftesicherung erfordern daher eine engere Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten.

Gemischte Wohnformen von Auszubildenden und Studierenden

Gemischte Wohnformen von Auszubildenden und Studierenden können kurzfristig zusätzlichen Wohnraum schaffen und die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Ausbildung auch im Wohnraumangebot darstellen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität Berlins als Ausbildungsstandort.

Kontakt

Sina Goldkamp

Abteilung Wirtschaftspolitik

Blücherstr. 68

10961 Berlin

Tel. +49 30 259 03 - 365

goldkamp--at--hwk-berlin.de