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Fördermöglichkeiten

Das Land Berlin und der Bund stellen verschiedene Fördermöglichkeiten für Innovations- und Digitalisierungsvorhaben bereit. Wir verschaffen Ihnen einen Überblick.

Investitionen in Digitalisierungsvorhaben

Handwerksbetriebe, die ihre Prozesse digitalisieren wollen, können Ihr Vorhaben fördern lassen. Dazu haben Bund und Land jeweils spezielle Förderprogramme aufgelegt:
Bund: Digital jetzt!
Land:  Digitalprämie Berlin

Die wesentlichen Inhalte und Unterschiede der beiden Programme haben wir für Sie zusammengefasst:
Förderprogramme für Digitalisierung - Gegenüberstellung Bund und Land Berlin

Darüber hinaus lohnt es sich, folgende Programme auf Passfähigkeit zu prüfen:

Darüber hinaus gibt es diverse Darlehensförderungen. Besonders günstige Kreditbedingungen für die Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln bietet z.B. derERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) für etablierte Unternehmen.

Günstige Kredite bieten auch die Förderprogramme für Investitionen und Betriebsmittel derInvestitionsbank Berlin (IBB), z.B.  Berlin Innovativ oder Mittelstand 4.0.

(*) Für das Programm Potenzialberatung gelten die Kriterien für die Förderung von Investitionszuschüssen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) – Gewerbliche Wirtschaft –

GRW-Fördergebietskarte

Die Beauftragten für Innovation und Technologie der Handwerkskammer Berlin beraten Sie gerne.



Förderprogramm Innovationsassistent/-in

Sie planen die Durchführung eines innovativen Projektes und wollen dafür einen/eine Hochschulabsolvent/in einstellen?
Vielleicht brauchen Sie Verstärkung bei der Planung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen im Betrieb?
Dann nutzen Sie das bewährte Berliner Förderprogramm der Investitionsbank Berlin (IBB).

Das Förderprogramm "Innovationsassistent/-in" auf einen Blick:

  • Zuschüsse für die Einstellung von Hoch- und Fachhochschulabsolventen/-innen
  • bis zu 50% der Lohnkosten, maximal 20.000 EUR für 1 Jahr
  • Stärkung der Innovationskraft des Unternehmens
  • Einstellung von 2 Innovationsassistenten/-innen gleichzeitig möglich

Die wichtigsten Förderbedingungen sind:

  • Innovative Projekte, die im Rahmen qualifizierter, neu abzuschließender Beschäftigungsverhältnisse durch Absolventen/-innen von Universitäten, (Fach-)Hochschulen oder Institutionen mit gleichwertigem, staatlich anerkanntem Abschluss umgesetzt werden
  • mind. 24 Monate Beschäftigungsdauer
  • mind. eine Betriebsstätte in Berlin
  • Antragsstellung vor Abschluss des Beschäftigungsvertrages

Alle Modalitäten und Details zur Förderung von Innovationsassistenten finden Sie auf der  Internetseite der der Investitionsbank Berlin (IBB).

Sie haben keinen Kontakt zu Hochschulen und Universtäten? Sprechen Sie mit den  Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) der Handwerkskammer Berlin.

Auch zu den Themen  Personalgewinnung, Personalführung und Entwicklung von Personal bietet die Handwerkskammer Berlin ihren Mitgliedern kostenfreie Beratung an.



Landesförderung „Digitalprämie Berlin“

Das Förderprogramm "Digitalprämie Berlin" ist zum 31.10.2021 ausgelaufen. Eine Fortsetzung wird derzeit geprüft.
Sobald sich eine Neuauflage des Programmes abzeichnet, informieren wir an dieser Stelle.



Bundesförderung Digital Jetzt!

Das neue Investitionszuschussprogramm „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“ startet. Ziel des Programms ist es, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse in KMU und Handwerksbetrieben zu fördern, um neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen und so die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen zu stärken.

Das BMWi bezuschusst damit KMU für die Investitionen in digitale Technologien sowie Investitionen in die Qualifikation der Mitarbeiter zur Digitalisierung. Das Programm unterstützt KMU und Handwerksbetriebe mit 3 bis 499 Mitarbeitern in zwei Modulen:

  • Investitionen in digitale Technologien, insbesondere Hard- und Software (Modul 1)
  • Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter zu Digitalthemen (Modul 2).

Voraussetzung für die Förderung in einem der Module ist ein Digitalisierungsplan, mit dem das Digitalisierungsvorhaben beschrieben wird. Der Plan soll insbesondere die Ziele, die technischen und wirtschaftlichen Effekte des Vorhabens sowie die Auswirkungen auf Wettbewerbsfähigkeit und Digitalisierungsgrad des Unternehmens (Modul 1) bzw. die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen (Modul 2) enthalten. Nicht gefördert werden Standardsoftware und Ersatzinvestitionen.

Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 €, die maximalen Förderquoten sind nach Unternehmensgröße gestaffelt und liegen zwischen 40 und 30 Prozent. Erhöhte Förderquoten sind für Investitionen in die IT-Sicherheit innerhalb der Module 1 und / oder 2 (+ 5 Prozentpunkte) vorgesehen. Darüber hinaus gilt eine erhöhte Förderquote auch für Unternehmen aus strukturschwachen Regionen (incl. Berlin) (+10 Prozent) sowie bestehende Wertschöpfungsketten und –netzwerke (+ 5 Prozentpunkte). Die Kontingente zur Beantragung werden im Zufallsverfahren vergeben.

Bei Anträgen für Wertschöpfungsketten und -netzwerke muss jedes antragstellende Unternehmen innerhalb einer Kette bzw. des Netzwerks einen eigenen Antrag stellen und im Digitalisierungsplan an entsprechender Stelle darlegen, Bestandteil der Wertschöpfungskette bzw. des Netzwerks zu sein. Für Investitionen von Unternehmen in Wertschöpfungsketten und -netzwerken erhöht sich die max. Fördersumme auf 100.000 € pro Antragsteller.

Alle Modalitäten und Details stehen in derFörderrichtlinie.

WichtigeInfos zum Programm sowie eineFAQ-Liste hat das Bundeswirtschaftsministerium auf seinen Internetseiten zusammengestellt.



Steuerliche Forschungszulage

Forschende Unternehmen können für Forschungsvorhaben auf zweierlei Weise fördern lassen. Entweder kann Projektförderung beantragt werden oder man lässt sein Forschungsvorhaben zertifizieren und kann mit einer entsprechenden Bescheinigung eine steuerliche Forschungszulage beim Finanzamt beantragen. Ob die steuerliche Förderung für Sie lukrativ ist, muss individuell geprüft werden. Einfluss haben mehrere Faktoren: Vorhaben, Betrieb und die jeweilige Situation - hier ist abzuwägen.

Die Forschungszulage, auch steuerliche Forschungsförderung genannt, ist als neues F+E-Förderkonzept zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten.

Die wichtigsten Förderbedingungen sind:

  • gilt für alle Unternehmen unabhängig von Branche und Größe
  • kann vor, während und nach dem Projektbeginn beantragt werden
  • ist ein zweistufiges Verfahren:
    a) Projektbeschreibung mit Antragstellung
    b) Auszahlungsbeantragung rückwirkend jährlich mit der Steuererklärung
  • 25% der Personalkosten und bestimmte Fremdarbeiten werden gefördert
  • jährlich bis zu 1.000.000 Euro Förderung möglich
  • die Förderung ist steuerfrei

Sie gilt für:

  • Grundlagenforschung,
  • industrielle Forschung und
  • experimentelle Entwicklung

Will ein Unternehmen die steuerliche Forschungsförderung in Anspruch nehmen, muss die Förderfähigkeit des Forschungsvorhabens offiziell bescheinigt werden. Dazu wurde die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) gegründet. Diese wird gemeinsam vom VDI Technologiezentrum GmbH, dem DLR Projektträger (DLR-PT) und der AiF Projekt GmbH betrieben.

Die Bescheinigungsstelle übernimmt folgende Aufgaben:

  • Sie prüft im Rahmen einer inhaltlichen Beurteilung, ob die Voraussetzungen für die Gewährung der steuerlichen Forschungsförderung vorliegen und stellt dem Antragsteller eine rechtssichere Bescheinigung über das Vorliegen eines begünstigten Forschungs- und Entwicklungsvorhabens aus.
  • Sie leitet die erteilte Bescheinigung an das zuständige Finanzamt weiter, so das die Fördersumme mit der Steuerlast des Unternehmens verrechnet bzw. ausgezahlt werden kann.

Anträge können online unter  www.bescheinigung-forschungszulage.de gestellt werden

Weitere Informationen und FAQ finden Sie auf der  Internetseite des Bundesfinanzministeriums.



Förderung von Homeoffice-Arbeitsplätzen

Handwerksbetriebe, die kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen, können ab sofort mit finanzieller Unterstützung rechnen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten der unterstützenden Beratung durch ein im Förderprogramm „go-digital“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) autorisiertes Beratungsunternehmen.

Gefördert wird z.B. individuelle Beratung incl. der Umsetzung von Homeoffice-Lösungen, wie beispielsweise Einrichtung spezifischer Software und Konfiguration spezifischer Hardware. Ab sofort können demnach IT-Dienstleistungen zur Einrichtung von Homeoffice-Plätzen, offiziell unter dem besagten Modul (Digitalisierung von Geschäftsprozessen) beantragt werden. Hierzu zählen vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, sei ebenfalls förderfähig. Von der Förderung ausgeschlossen sind reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware.

Um von der Förderung zu profitieren, muss zunächst über dieBeraterlandkarte ein Beratungsunternehmen gesucht und mit ihm ein Beratervertrag abgeschlossen werden. Die Beantragung der Förderung, die Umsetzung passgenauer und sicherer Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen übernimmt das Beratungsunternehmen.

Fragen zu Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die EURONORM GmbH, telefonisch unter +4930 97003-333.



Innovative Gründungsvorhaben - mit finanzieller Starthilfe auf Erfolgskurs

Die Investitionsbank Berlin (IBB) unterstützt den Geschäftsaufbau im Handwerk mit einem Zuschuss. Sie gewährt jungen Unternehmen einen GründungsBONUS, der maximal 50.000 Euro innerhalb von zwei Jahren betragen kann. Unterstützt werden Klein- und Kleinstbetriebe, die innovative Produkte und Dienstleistungen einführen und am Markt zu etablieren wollen.

Der GründungsBONUS beinhaltet bis zu 50 % Kostenzuschuss für innovative Existenzgründungen in Berlin, die nicht älter als 12 Monate sind.

Sie möchten eine innovative Geschäftsidee im Handwerk umsetzen? Dann nehmen Sie zunächst unsere Innovationsberatung in Anspruch. Sofern Sie für die Gründung Ihres Unternehmens oder bei der Erstellung Ihres Business Plans Hilfe benötigen, wenden Sie sich an unsereGründungsberatung.

Ist alles gut vorbereitet, steht einer Antragstellung nichts mehr im Weg.

Bei Interesse vereinbaren Sie bitte einen Beratungstermin mit Kerstin Wiktor (BIT).

Informationen zumGründungsBONUS auf der Internetseite der IBB



Kontakt



 BIT



 Digi-BIT

Logo Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Die Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) der Handwerkskammer Berlin werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Die Tätigkeiten sind für Handwerksbetriebe daher kostenfrei.