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iStock/dusanpetkovic

Gleichstellung

Wie geht es frauengeführten Betrieben in der Corona-Krise?

Die Corona-Krise traf auch die Handwerksunternehmen im Frühjahr 2020 völlig unerwartet und konfrontierte Unternehmerinnen und Unternehmer mit plötzlichen Auftrags- und Umsatzrückgängen und Verunsicherung.

Dazu hat die Handwerkskammer eine Studie in Auftrag gegeben, welche die Situation von frauengeführten Betrieben im Berliner Handwerk vor dem zweiten Lockdown im Winter 2020/21 untersucht. Auf Basis einer Interviewserie werden die Situation der Betriebe erfasst sowie individuelle und betriebliche Bewältigungsstrategien, das Informationsverhalten in der Krise und die Rolle von Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen analysiert. Anschließend wurden daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Studie von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Rahmen des Aktionsprogramms Handwerk 2018-2020 gefördert und vom ifh Göttingen durchgeführt.

 Studie: Situation von frauengeführten Betrieben in der Corona-Krise



Aktionsprogramm Handwerk: So treiben wir mit der Politik Frauenförderung voran

Alle drei Jahre wird vom Senat ein neues Aktionsprogramm Handwerk verabschiedet. Dieses beinhaltet zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung des Handwerks und seit 2015 auch verschiedene Maßnahmen zur Förderung von Frauen im Handwerk.
Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Senatsverwaltungen und der finanziellen Förderung ist es auf diesem Weg z. B. gelungen, ein jährliches Netzwerktreffen für selbstständige Frauen im Handwerk zu etablieren.

Darüber hinaus gab es verschiedene Angebote, um jungen Gesellinnen Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk aufzuzeigen. Auch das aktuelle  Aktionsprogramm Handwerk 2021-2023 enthält  Maßnahmen, um Frauen im Handwerk weiter zu fördern.



Wir vernetzen Berliner Handwerkerinnen

Netzwerke schaffen Perspektiven. Beim Netzwerktreffen für Frauen im Handwerk treffen rund 100 Frauen aus allen Branchen des Handwerks aufeinander. Spannende Vorträge und Workshops im kleinen Kreis geben Anstöße für Ideen und zukünftige Austausche. Die hier erarbeiteten Themen werden gebündelt und an die Politik weitergegeben. In 2021 fand das Netzwerktreffen erstmals digital und daher bundesweit statt.

Das Netzwerktreffen erfreut sich wachsender Nachfrage. Es wird ausgerichtet von der Handwerkskammer Berlin, dem  Kompetenzzentrum für Berliner Handwerkerinnen, dem Berufsfortbildungswerk (bfw) und dem  Landesverband Berlin Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. (UFH) sowie unterstützt von der  Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und der  Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.





Impressionen des letzten Treffens

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Impulse aus vier Workshops:
Ehrenamt, Politik, Digitalisierung und neue Arbeit

Was haben Sie in ihrem Workshop als zentrale Botschaft erarbeitet zum Motto der Veranstaltung „Gemeinsam Zukunft gestalten“? Darüber berichten die vier Workshop-Leiterinnen.

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Eröffnungsrede

Carola Zarth, Präsidentin

Die Präsidentin der Handwerkskammer Berlin eröffnet die Veranstaltung und begrüßt alle Teilnehmerinnen deutschlandweit.



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Diskussionsrunde „Wie können wir Zukunft gestalten?“

Fünf Frauen in Spitzenpositionen

Annabelle Mandeng moderiert den Gedankenaustausch von fünf Spitzenfrauen aus dem Handwerk. Gemeinsam sprechen sie über ihren Werdegang, über ihre Ansichten und für welche Themen sie brennen.



Wir befördern den Kulturwandel in Unternehmen

Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern ist ein Grundrecht und sichert zudem den Unternehmenserfolg. Da diese Idee (leider) noch längst nicht in allen Bereichen der Berliner Wirtschaft angekommen ist, setzen sich zahlreiche Botschafterinnen und Botschafter der Kampagne für einen Kulturwandel in Unternehmen ein.

Die Kampagne wurde im Frühjahr 2018 von der Senatorin für Gleichstellung, Dilek Kalayci, zusammen mit Dr. Beatrice Kramm, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer zu Berlin (IHK Berlin) und Stephan Schwarz, zu diesem Zeitpunkt Präsident der Handwerkskammer Berlin, ins Leben gerufen.

Zum Thema Gleichstellung gehören

  1. flexible Arbeitszeitmodelle
  2. die Entgeltgleichheit und
  3. Frauen in Führung.

Frau Zarth, die Präsidentin der Handwerkskammer Berlin, unterstützt die Kampagne als Botschafterin:

"Frauen müssen die Möglichkeit haben zu arbeiten, damit sie wirtschaftlich unabhängig sein können. Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist daher eine zentrale Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Sie ist Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen bei Erwerbstätigkeit und Karriere." (Zitat: Carola Zarth)

Kampagne "Gleichstellung gewinnt"

Eine Übersicht der Themen, einschlägige Informationen, Tipps und Impulse durch Berliner Unternehmen finden Sie auf der  Internetseite der Kampagne.

Das Herzstück der Kampagne ist die  Charta „Gleichstellung gewinnt – für eine neue Unternehmenskultur in Berlin“, mit der sich die Unterzeichnenden dazu bekennen, den angestrebten Kulturwandel in ihrem Unternehmen anzugehen.

















Gleichstellung gewinnt - Kampagne- Carola Zarth
Cynthia Berger

Clever gendern - ein Leitfaden der Handwerkskammer Berlin

Eine zeitgemäße, inklusive Sprache steht für eine fortschrittliche Organisation und für eine moderne Kommunikation (sowohl intern als auch extern). Darum hat die Handwerkskammer Berlin einen Gender-Leitfaden entwickelt, in dem ihre Beschäftigten Infos, Anregungen, Tipps und Hilfestellungen für ihre dienstliche Kommunikation und für das redaktionelle Texten finden.

Gerne stellen wir diesen Leitfaden auch allen anderen Interessierten zur Verfügung.



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