Pressemitteilung vom 10. August 2026Berliner Wirtschaft startet Kampagne „Berlin denkt weiter“
Berlin wächst. Damit die Hauptstadt auch künftig lebenswert, wirtschaftlich stark und sozial ausgewogen bleibt, braucht sie Investitionen – in Infrastruktur, Wohnraum, Innovation und lebenswerte Kieze. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie Wachstum, gesellschaftlicher Zusammenhalt und wirtschaftliche Stärke gemeinsam gelingen können.
Vor diesem Hintergrund starten der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), die Industrie- und Handelskammer zu Berlin (IHK Berlin), die Handwerkskammer Berlin (HWK) und die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) die Kampagne „Berlin denkt weiter“. Unterstützt wird die Kampagne von mittlerweile 20 weiteren Organisationen und Verbänden.
Die Kampagne greift zentrale Zukunftsfragen Berlins auf – von Wohnungsbau und Infrastruktur über wirtschaftliche Entwicklung bis hin zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie macht deutlich, dass Investitionen die Voraussetzung für Fortschritt sind und dass eine leistungsfähige Wirtschaft Arbeitsplätze sichert, Innovation ermöglicht und die Grundlage dafür schafft, in Infrastruktur, Bildung und soziale Stabilität zu investieren. Wirtschaft und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind dabei keine Gegensätze. Sie gehören zusammen.
Die Kampagne startet Anfang August und wird bis in den September hinein auf Großflächenplakaten, digitalen Screens sowie in Online- und Printmedien sichtbar sein.
Jürgen Wittke, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Berlin: „Das Handwerk ist ein unverzichtbarer Teil der Berliner Wirtschaft und Stadtgesellschaft. Es schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze, sorgt für Lebensqualität und hält unsere Stadt jeden Tag am Laufen. Wir wollen mit der Kampagne ‚Berlin denkt weiter‘ zeigen, warum eine starke Wirtschaft und eine starke Stadt zusammengehören.“
Ute Weiland, Geschäftsführerin VBKI: „Berlin ist die Stadt der Freiheit und damit das so bleibt, braucht es eine starke Wirtschaft. Unsere Kampagne ‚Berlin denkt weiter‘ zeigt, was die Wirtschaft jeden Tag für unsere Stadt möglich macht.“
Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin IHK Berlin: „Die Berliner Wirtschaft trägt Verantwortung für 1,7 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Sie zahlt jährlich mehr als drei Milliarden Euro allein an Gewerbesteuer und mehr als eine Milliarde Euro Körperschaftsteuer. Hinzu kommen Milliarden an Lohn-, Einkommen- und Umsatzsteuern. Eine funktionierende und wachsende Wirtschaft ist das Fundament für eine funktionierende und wachsende Stadt. Darauf wollen wir aufmerksam machen.“
Alexander Schirp, Hauptgeschäftsführer UVB: „Ein starkes Berlin gibt es nur mit einer starken Wirtschaft. Die Unternehmen brauchen attraktive Standortbedingungen, damit sie auch morgen noch leistungsfähig sind und weiter innovative und sichere Arbeitsplätze bieten können. Die notwendigen Fachkräfte finden die Betriebe auf Dauer nur, wenn es ein ausreichendes Angebot an bezahlbaren Wohnungen gibt. Das ist der Kern unserer gemeinsamen Kampagne „Berlin denkt weiter.“
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter www.berlin-denkt-weiter.de