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Nachhaltigkeit

Das Thema Reparatur spielt in der öffentlichen Wahrnehmung des Handwerks bisher eine untergeordnete Rolle. Das möchten wir ändern. Wir unterstützen zudem die Mehrwegbecher-Kampagne "better-world-cup" in Berlin.

Netzwerk Qualitäts-Reparatur in Berlin



Das Thema Reparatur spielt in der öffentlichen Wahrnehmung des Handwerks bisher eine untergeordnete Rolle. Dabei ist eine große Zahl von Gewerken in diesem Sektor tätig. Über die wirtschaftliche Bedeutung dieses Sektors im Deutschen Handwerk wissen wir erst seit kurzem etwas genauer Bescheid: Das Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh Göttingen) hat im Auftrag des Umweltbundesamt eine Studie erstellt.

Handwerk und Reparatur – ökonomische Bedeutung und Kooperationsmöglichkeiten mit Reparaturinitiativen.

Neben der wirtschaftlichen Bedeutung hat die Reparatur aber auch unter anderen Gesichtspunkten große Relevanz. Die Reparatur verlängert die Lebensdauer von Produkten, die nicht auf dem Müll landen sondern weiter ihre Funktion erfüllen. Das verbessert die Öko-Bilanz der Produkte und vermindert den Abfall-Anfall. Wenn die Reparatur auch noch vor Ort stattfindet, werden Transportwege vermieden und die regionale Wirtschaft gefördert.



Machbarkeitsstudie für eine Qualitätsgemeinschaft Reparatur in Berlin

Eine Reihe von Indizien deutet darauf hin, dass die Nutzung des Reparaturangebots in Berlin noch verbessert werden kann, weil viele potentielle Kunden nicht genug über das Angebot und die Qualität von Reparaturleistungen informiert sind. Deshalb hat die Handwerkskammer Berlin mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz eine Machbarkeitsstudie für eine Qualitätsgemeinschaft Reparatur in Auftrag gegeben, die die Einstellung und Zahlungsbereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher zur Reparatur untersucht und Reparaturbetriebe nach ihrem Interesse an dem geplanten Qualitäts-Netzwerk befragt hat.

Die Ergebnisse der Studie in einer Kurzfassung und die Gesamtstudie (49 Seiten) zum Nachlesen.





Mehrwegbecher-Kampagne „Better world cup“



Der Berliner Senat startete am 14. Juli 2017 eine Kampagne zur Reduzierung der hohen Zahl von Einwegbechern aus dem Coffee-to-go-Verkauf.

In einem ersten Schritt wurde die Wiederbefüllung kundeneigener Kaffeebecher beworben. Teilnehmende Betrieben gewährten ihren Kunden dafür einen kleinen Rabatt. Ob in natura oder durch eine kleine Vergünstigung (z. B. 20 Cent) bleibt dem teilnehmenden Betrieb überlassen.

Im zweiten Schritt wurden Mehrwegbecher produziert, die von den Kunden erworben oder gegen Pfand mitgenommen und zurückgegeben werden können.

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Stiftung Naturschutz Berlin

Über die Internetseite betterworldcup.de sollen Kunden die beteiligten Betriebe leicht finden.
In Ihren Geschäften können Sie mit Plakaten, Aufstellern und Aufklebern auf diese Aktion hinweisen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich mit Ihrem Betrieb an dieser Aktion beteiligen.



Hygieneleitfaden für die Benutzung von Mehrwegbechern



Die Bäcker-Innung Berlin und die Handwerkskammer Berlin haben sich in einem Arbeitskreis im Auftrag der Lebensmittelhandwerke für klare, handhabbare und einheitliche Hygieneempfehlungen eingesetzt.

Das Ergebnis: Hygieneleitfaden für die Benutzung von Mehrwegbechern



Mitmachen! Partner werden!



Wenn Sie sich als Refill-Station beteiligen möchten, registrieren Sie sich bitte unter: betterworldcup.de
Nach der Freischaltung erscheint Ihr Betrieb als Refill-Station auf der interaktiven Karte der Internetseite zur Kampagne.

Hier steht Ihnen auch ein umfangreichesMedia Kit mit Social Media Posts und den Print Materialien zum Ausdrucken zur Verfügung. 



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