Fördermöglichkeiten

Weiterbildungsstipendium



Bildung, Ausbildung, Mann, jung, Monitor, Schule, Technik, PC, Computer, Internet, E-Learning
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Aktuelles

  • Im Weiterbildungsstipendium steigt zum 1. Januar 2020 der Förderhöchstbetrag von 7.200 Euro auf 8.100 Euro.
  • In der Regel stehen den Stipendiatinnen und Stipendiaten somit 2.700 Euro pro Jahr zur Verfügung.
  • Der neue Höchstbetrag steht allen Stipendiatinnen und Stipendiaten zur Verfügung, die ab dem 1. Januar 2020 neu aufgenommen werden oder sich zu diesem Zeitpunkt noch im Programm befinden.


Zielgruppe

  • Gefördert werden können qualifizierte Absolventinnen und Absolventen einer dualen Berufsausbildung, die bei Aufnahme in die Förderung jünger als 25 Jahre sind
  • Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Sie entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet sein.
  • Vollzeitstudierende ohne regelmäßige Berufstätigkeit und Hochschulabsolventen /-innen können nicht aufgenommen werden.
  • Bewerber haben drei Möglichkeiten, Ihre Qualifizierung für das Weiterbildungsstipendium nachzuweisen:


Die Berufsabschlussprüfung wurde mit mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser) bestanden.

Bewerber sind bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb unter die ersten Drei gekommen.

Die besondere Qualifikation wird durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule nachgewiesen.



Umfang der Förderung

  • Die Förderdauer beträgt maximal drei Jahre (Aufnahmejahr plus zwei Kalenderjahre).
  • Als Stipendiat können Sie innerhalb Ihres Förderzeitraums rückzahlungsfreie Zuschüsse von insgesamt 8.100 EUR für beliebig viele förderfähige Weiterbildungen beantragen.
  • Der IT-Bonus in Höhe von 250 Euro fördert die Anschaffung eines Computers.
    Pro Maßnahme wird ein Eigenanteil von 10 Prozent der förderfähigen Kosten abgezogen.


Förderfähig im Rahmen des Weiterbildungsstipendiums sind 

  • anspruchsvolle Maßnahmen zum Erwerb beruflicher Qualifikationen,
  • anspruchsvolle Weiterbildungen, die der Entwicklung von Kompetenzen sowie der Persönlichkeitsbildung dienen (z.B. Sprachkurse, Fachpraktika im Ausland, EDV-Seminare) und
  • Vorbereitungslehrgänge auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z. B. Meister).
    Zuständigkeit

Wenn Sie eine duale Berufsausbildung absolviert haben, wenden Sie sich in allen Fragen zum Weiterbildungsstipendium an die Stelle, bei der Ihr Berufsausbildungsverhältnis eingetragen war.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, schauen Sie bitte in Ihren Berufsausbildungsvertrag. Ihre Kammer / zuständige Stelle hat ihn gegengezeichnet.



Beantragung

  • Mit dem Antrag auf Aufnahme (siehe nachfolgend "Dokumente zum Förderinstrument") können Sie sich für das Weiterbildungsstipendium bewerben.
  • Anlagen, die Sie bitte Ihrer Bewerbung beifügen, können Sie dem Antrag auf Aufnahme entnehmen.
  • Ihre vollständigen Unterlagen senden Sie an die Handwerkskammer Berlin, z.H. Herrn Wortmann, Blücherstraße 68, 10961 Berlin.

Hinweis: Maßgeblich für das Weiterbildungsstipendium sind die Richtlinien über die Begabtenförderung berufliche Bildung für junge Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung (Stand: 01.01.2020). Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung - Gemeinnützige Gesellschaft mbH (SBB) hält weitere Informationen bereit.

Die „Hinweise und Erläuterungen zum Datenschutz für Bewerber/innen und Empfänger/innen von Stipendien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) über die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB)“ finden Sie hier.



Formulare



Ansprechpartner





Aufstiegs-BAföG



Ortsschild, Geselle, Meister, Weiterbildung, Handwerk, Perspektive
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Zielgruppe

  • Handwerker und andere Fachkräfte, die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen
  • Förderfähig sind u.a. Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung, Fortbildungen für anerkannte Fortbildungsabschlüsse


Förderhöhe

Folgende Gelder und finanzielle Erlasse sind einkommens- und vermögensunabhängig möglich:

  • Für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren bis zu 15.000 Euro,
  • für das Meisterstück und Materialkosten bis zu 50 Prozent, jedoch maximal 2.000 Euro,
  • bei bestandener Prüfung 40 Prozent Darlehenserlass,
  • bei anschließender Unternehmensgründung bis zu 66 Prozent Darlehenserlass.


Weitergehende Informationen

  • Hier gelangen Sie zum Internetauftritt des Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Kostenfreie Hotline rund um das Thema Aufstiegs-BAfög: 0800 - 6223634
  • Ansprechpartner für das Darlehen: Kreditanstalt für Wiederaufbau, 53170 Bonn, Tel.: 0228 831-0


Ansprechpartner



Innovative Qualifizierung für das Berliner Handwerk - Förderprojekt "IQ Handwerk"



Mit dem ESF Projekt „Innovative Qualifizierungen für das Berliner Handwerk“(IQ Handwerk) sollen Beschäftigte in Berliner Handwerksbetrieben (KMU) befähigt werden, den sich wandelnden Anforderungen der technologischen Entwicklung anzupassen.
Die Förderung der Beschäftigten soll als berufliche Weiterbildung erfolgen, die durch die Handwerkskammer Berlin als Projektträgerin umgesetzt wird. Die Inhalte beziehen sich auf technische Neuerungen, deren Umsetzung und Anwendung durch die Beschäftigten maßgeblich zur Wettbewerbsfähigkeit der Berliner Handwerksbetriebe beiträgt.

In Zeiten des strukturellen Wandels und sich rasch verändernder Marktbedingungen ist hohes Fachwissen und Können der Mitarbeiter/innen und Unternehmer/innen eine wesentliche Voraussetzung, um schnell und flexibel auf aktuelle Marktgeschehnisse reagieren zu können.

Das Qualifizierungsprojekt „Innovative Qualifizierungen für ein Berliner Handwerk mit Zukunft (IQ Handwerk)“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen und insbesondere Berliner Handwerksbetriebe, diesen Wandel zu bewältigen und neue Absatzmärkte zu erschließen. Mit dieser Stärkung der Innovations- und Wirtschaftskraft der Handwerksbetriebe wird ein weiterer Impuls zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Berlin gegeben.

Ziel des Projektes "Innovative Qualifizierungen für das Berliner Handwerk" (IQ Handwerk) ist die Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen des Berliner Handwerks durch Qualifizierung der Mitarbeiter/innen und Unternehmer/innen in innovativen Technologien.

Mit den Qualifizierungen werden die Teilnehmenden aus den Betrieben in innovativen Technologien des Handwerks und in kaufmännisch-rechtlichen Themenfeldern weitergebildet. Die Betriebe erhalten dadurch neue Impulse, ihre Existenz längerfristig abzusichern und sich zukunftsweisend aufzustellen. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Sicherung der Betriebe und qualifizierter Arbeitsplätze in Berlin.

Bis zu 70% der Teilnahmegebühren können aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Berlin gefördert werden. Bitte sprechen Sie uns diesbezüglich an!



Weitere Informationen zur Förderung IQ Handwerk erhalten Sie telefonisch bei



Bildungsprämie



Zielgruppe

Einen Prämiengutschein kann erhalten, wer durchschnittlich mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig ist oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befindet; über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von maximal  20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügt.



Umfang der Förderung

  • Gefördert werden grundsätzlich Weiterbildungsmaßnahmen, die für die Ausübung der aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sind, die wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt und Kompetenzen erweitern.
  • Mit dem Prämiengutschein werden 50 Prozent der Veranstaltungsgebühr übernommen.
  • Der Prämiengutschein wird – bei Erfüllen aller Fördervoraussetzungen – nach einem Beratungsgespräch in einer am Programm teilnehmenden Beratungsstelle ausgehändigt.


Weitergehende Informationen



Bildungsgutschein



Mit Inkrafttreten des Ersten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt am 1. Januar 2003 können die Agenturen für Arbeit bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen Bildungsgutscheine für zuvor individuell festgestellte Bildungsbedarfe aushändigen.



Grundsätzliches

Der Bildungsgutschein weist unter anderem das Bildungsziel, die zum Erreichen des Bildungsziels erforderliche Dauer, den regionalen Geltungsbereich und die Gültigkeitsdauer von längstens drei Monaten, in der der Bildungsgutschein eingelöst werden muss, aus. Unter den im Bildungsgutschein festgelegten Bedingungen kann der Bildungsinteressent den Bildungsgutschein bei einem für die Weiterbildungsförderung zugelassenen Träger seiner Wahl einlösen. Aber auch die Maßnahme muss für die Weiterbildungsförderung zugelassen sein.



Voraussetzungen

Die Teilnahme muss notwendig sein, um Arbeitnehmer bei Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern, eine konkret drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden, oder weil die Notwendigkeit einer Weiterbildung wegen fehlenden Berufsabschlusses anerkannt ist.

Die Feststellungen zur Notwendigkeit einer Weiterbildung schließen immer auch die arbeitsmarktlichen Bedingungen ein. Das heißt, die Agentur für Arbeit muss abwägen, ob zum Beispiel die Arbeitslosigkeit auch ohne eine Weiterbildung beendet werden kann, ob andere arbeitsmarktpolitische Instrumente erfolgversprechender sind und ob mit dem angestrebten Bildungsziel mit hinreichender Wahrscheinlichkeit eine Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt erwartet werden kann.

Die Antragsteller müssen in der Regel entweder eine Berufsausbildung abgeschlossen oder drei Jahre eine berufliche Tätigkeit ausgeübt haben. Vor Beginn der Teilnahme an einer Weiterbildung muss eine Beratung durch die Agentur für Arbeit erfolgt sein.

Dem Arbeitnehmer wird das Vorliegen der Voraussetzungen mit dem Bildungsgutschein bescheinigt. Der Bildungsgutschein ist eine Zusicherung, dass die durch die Teilnahme an der Weiterbildung anfallenden Kosten übernommen werden.



Sie erhalten hier weitere Informationen der Bundesagentur für Arbeit.



Berufsförderungsdienst der Bundeswehr



Berufssoldaten, Soldaten auf Zeit und freiwillige Wehrdienstleistende werden durch den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) auf ein Ausscheiden aus dem aktiven Dienst vorbereitet beziehungsweise wird ihnen durch eine berufliche und schulische Bildung oder Weiterbildung die Chance zu beruflichem und sozialem Aufstieg ermöglicht. Das Angebot richtet sich nach der Dauer der Dienstzeitverpflichtung. Der Anspruch ist im Soldatenversorgungsgesetz (SVG) begründet. Auch ehemalige Soldaten auf Zeit haben Anspruch auf eine qualifizierte Beratung.



Weitere Informationen

Regionalteam Berlin

Karrierecenter der Bundeswehr Berlin
Berufsförderungsdienst
Oberspreestraße 61L
12439 Berlin

Kontaktdaten

Telefon extern: +49 (0) 30 6794 2153
Telefax extern: +49 (0) 30 6794 2199
Telefon intern: 90 8200 2153
E-Mail: KarrCBwBerlinBFD(at)bundeswehr.org

Sprechzeiten

Montag – Donnerstag: 08.30 Uhr – 15.00 Uhr
Freitag: 08.00 Uhr – 13.00 Uhr



Sie erhalten hier weitere Informationen.