GoBD und neue gesetzliche Regelungen zur Kassenführung


© Foto Graggo

Der Fiskus schaut in die Kasse - bald auch unangekündigt.

Kassenführung und Kassenprüfung im Fokus der Digitalen Betriebsprüfung

Unternehmen in Deutschland sind nach den Grundsätzen  für die ordnungsgemäße Buchführung (GoBD) zu einer geschlossenen Verfahrensdokumentation verpflichtet. Sie müssen ihre steuerrelevanten Daten für den Zugriff durch die Betriebsprüfung maschinell auswertbar archivieren und zeitnah zugänglich zu machen. Aktuell richtet die Finanzverwaltung den Fokus bei Betriebsprüfungen verstärkt auf vorhandene (elektronische) Kassensysteme.
Umfangreiche Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten sollen dem entgegenwirken, dass mithilfe moderner Registrierkassen Umsätze verkürzt und Steuern hinterzogen werden. Das gilt insbesondere für digitale Unterlagen. Bereits kleinste Aufbewahrungsfehler, auch von Kassen-Bedienungsanleitungen, Programmierungen usw. können erhebliche Folgen (Zuschätzungen) haben. Die Übergangsfrist, in der elektronische Registrierkassen um- oder aufgerüstet (hätten) werden müssen, um den Anforderungen eines BMF-Schreibens (Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften) zu genügen, lief nunmehr seit 2010 und ist bereits am 31.12.2016 abgelaufen.

Welche Kassensysteme gibt es, welche Anforderungen werden insbesondere seit dem 01.01.2017 an die Kassenführung gestellt, welche Bedeutung hat dies für die digitale Betriebsprüfung und was beinhaltet das Gesetz zum Schutz vor Manipulation an digitalen Grundaufzeichnungen? Wie lassen sich die Anforderungen der Finanzverwaltung nach GoBD praktikabel im Betrieb umsetzen.
Diese und andere Fragen werden an diesem Abend beantwortet. Bringen Sie Ihre speziellen Fragen in die Diskussion ein!

 

 

Programminhalte:

  • Kassensysteme – welche gibt es, was können sie
  • Gesetzeskonforme Kassenführung – das Gesetz und wie Sie dem gerecht werden können
  • Die digitale Betriebsprüfung – wie läuft sie ab

 

Referenten:

  • Stefan Weimann, DATEV eG
  • Carsten Rothbart, Leiter der Abteilung Steuer- und Finanzpolitik im Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH)
  • Sabine Storberg (Steuerberaterin) für die Steuerberaterkammer Berlin
  • Kai-Helge Frey, Senatsverwaltung für Finanzen Berlin, Abteilung III - Angelegenheiten der Steuerverwaltung III F 21 (Außenprüfung)

 

Moderation:

  • Kerstin Wiktor, Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT), Handwerkskammer Berlin

Weitere Informationen:

Anmeldung:

Bitte bis 14.07.2017 per E-Mail an wiktor(at)hwk-berlin.de – Stichwort: elektronische Kasse 07/2017

Die Teilnahme ist für Mitglieder der Handwerkskammer kostenfrei.

Datum:

17. Juli 2017

Ort:

Achtung Raumänderung aufgrund der großen Nachfrage:
Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Berlin, Mehringdamm 16, 10961 Berlin, Großer Saal (Erdgeschoss)

Zeit:

17:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Rückfragen zum Thema richten Sie bitte an:

Kerstin Wiktor, Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)
Telefon: (030) 25903-392 | E-Mail: wiktor(at)hwk-berlin.de