Berlins Handwerkskammer-Präsident kritisiert Urteil zu Fahrverboten

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Presse-Statement der Handwerkskammer Berlin vom 09. Oktober 2018

Zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin zu Fahrverboten in der Berliner Innenstadt erklärt Stephan Schwarz, der Präsident der Handwerkskammer Berlin:

"Sie brauchen ein neues Dach? Sie wollen Ihre Heizung modernisieren? Oder einfach nur eine neue Küche? Das wird in Zukunft oft nicht möglich sein. Handwerker sind auf die Nutzung von Dieselfahrzeugen angewiesen, mit denen sie ihre Kunden in der Berliner Innenstadt jederzeit problemlos erreichen. Auch Kunden müssen beispielsweise ihre Kfz-Werkstatt oder andere Reparaturbetriebe in der Innenstadt mit Ihrem Diesel erreichen können. Egal ob Handwerker oder Handwerkskunde - in beiden Fällen sind Handwerksbetriebe die Leidtragenden. Das kann nicht sein", so der Präsident der Handwerkskammer, Stephan Schwarz. "Fahrverbote treffen den Lebensnerv einer pulsierenden Metropole. Betroffen sind in Berlin insgesamt weit mehr als 200.000 Autos - allein 50.000 davon sind Handwerker-Fahrzeuge."

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