3. Netzwerktreffen für Frauen aus dem Berliner Handwerk

Kommunikationsexpertin Deborah Ruggieri räumte auf. Zum Beispiel mit dem Mythos, dass Frauen und Männer "von Natur aus" unterschiedliche Kommunikationsmuster haben.  © Handwerkskammer Berlin

Angeregte Gespräche zwischen Unternehmerinnen im Foyer des Bildungs- und Technologiezentrums.  © Handwerkskammer Berlin

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Jürgen Wittke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin hören aufmerksam dem Podiumsgespräch der Karrierefrauen zu.  © Handwerkskammer Berlin

Katharina Pech (Brillenkammer Berlin), Andrea Mayr (Maske Berlin), Moderatorin Britta Weck und Stefanie Holtz (Oronda Goldschmiede) beim Podiumsgespräch über ihre individuellen Karrierewege im Berliner Handwerk. © Handwerkskammer Berlin

Das 3. Netzwerktreffen für Frauen aus dem Berliner Handwerk fand am 7. Juni 2017 statt. Knapp 100 Teilnehmerinnen waren mit dabei und nutzten die Gelegenheit zum regen Netzwerken.

Carola Zarth, Mitglied im Vorstand der Handwerkskammer Berlin begrüßte die Teilnehmerinnen und räumte mit dem Vorurteil auf, Netzwerken sei Zeitverschwendung. Sabine Daniel von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung wies auf den erhöhten Förderbedarf von Frauen im Handwerk hin.

Die Teilnehmerinnen hörten der Kommunikationsexpertin Deborah Ruggieri aufmerksam bei ihrem Vortrag zum Thema "Spiele mit der Macht?! Mehr Durchsetzungsvermögen im Beruf" zu und wurden schnell animiert, die Wirkung der eigenen Körperhaltung anhand von Übungen nachzuspüren.

Beim Podiumsgespräch berichteten die drei Berliner Karrierefrauen, Andrea Mayr (Maske Berlin), Katharina Pech (Brillenkammer) und Stefanie Holtz (Oronda Fair Trade Goldschmiede) wie ihre Karrierewege verliefen.

Das Schlußwort hielt die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop:

"Frauen tragen mit ihrem Engagement wesentlich zur Leistungsfähigkeit des Berliner Handwerks bei. Damit sich die vielen Fachfrauen im Handwerk auch untereinander informieren, stärken und inspirieren können, sind Netzwerke wichtig. Daher begrüße ich dieses Engagement der Handwerkskammer Berlin ausdrücklich!".

 

 

 

 

Unternehmerin des Jahres

Herausragende Leistungen, Vorbild und Inspiration: Mit der Auszeichnung "Berliner Unternehmerin" würdigt das Land Berlin erfolgreiche Unternehmerinnen aus der Hauptstadt. Nach einem sorgfältigen Bewerbungsverfahren wählte eine Expertinnen- und Expertenjury die drei Finalistinnen und letztlich die Preisträgerin aus. Gleich zwei Frauen aus dem Handwerk wurden beim Wettbewerb zur Unternehmerin des Jahres 2014/2015 berücksichtigt: Carola Zarth von Auto-Elektrik G. Holtz & Co. KG wurde Zweitplatzierte. Einen Sonderpreis erhielt die Metallbauerin Gabriele Sawitzki. Die nächste Preisverleihung findet im Juni 2016 im Rahmen des Berliner Unternehmerinnentags statt.

Weitere Informationen finden Sie unter Berliner Unternehmerinnentag

Carola Zarth & Gabriele Sawitzki

© Handwerkskammer/Nebel

Monika-Thiemen-Preis

Der Preis wird jährlich an eine weibliche Führungspersönlichkeit im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf vergeben. Die Preisträgerin erhält 1.000 Euro. Die Bewerbung ist ab sofort möglich und endet am 29. Januar 2016. Weitere Informationen finden Sie unter Monika-Thiemen-Preis.
 

Preisträgerin Susanne Gäbel

Susanne Gäbel ist Modisten-Meisterin und Inhaberin zwei Berliner Hutläden. Sie erschafft wahre Kunstwerke und arbeitet für viele Berliner Bühnen und Filmproduktionen. Für ihr Engagement in der Ausbildung hat sie in 2015 den Monika-Thiemen-Preis erhalten.

Ansprechpartner

Sina Goldkamp
Diplom-Soziologin

Telefon +49 30 25903 - 362
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