Managementsysteme

Managementsysteme gelten als bewährte Instrumente der Unternehmensführung, insbesondere aus den Bereichen Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit. Sie fördern einheitliche, reproduzierbare Verfahrensabläufe und initiieren ggf.  optimalere betriebliche Prozesse. 
Durch die Zertifizierung wird nicht nur die Einhaltung der Normen nachgewiesen, sondern auch das Managementsystem einer regelmäßigen Überprüfung auf Stärken und Schwächen unterzogen. Auch wird die Normenkonformität der Systeme gegenüber Kunden und interessierten Parteien dargelegt.

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Ansprechpartner

Andreas Weise
Dipl.-Ing.

Telefon +49 30 259 03 - 465
E-Mail weise(at)hwk-berlin.de

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"Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht die Ware"

Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9000 ff.

Eine Norm setzt sich weltweit durch!

Das unverändert gültige Motto "Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht die Ware" basiert auf einer stabilen und kontinuierlichen Vertrauensbeziehung zum Kunden. Ist der Kunde bzw. potenzielle Kunde von der andauernden Qualitätsfähigkeit des Lieferanten überzeugt, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege.
Werkzeuge und Methoden aus dem Qualitätsmanagementsystem unterstützen die Unternehmensführung bei der Bewältigung der unternehmerischen Herausforderungen
Handwerksunternehmen erfahren eine kompetente Unterstützung bei der Einführung und Umsetzung von Qualitätsmanagementsystemen sowie Informationen zur Zertifizierung seitens der Betriebsberatung.

Arbeitsschutzmanagement

Ein Arbeitsschutzmanagement (AMS) kann im doppelten Wortsinn die Grundlage für ein »gesundes« Unternehmen sein.
Ziel von ASM ist es, die Organisation und die Arbeitsbedingungen im Betrieb so sicher und gesund wie möglich zu gestalten und damit die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu verbessern und zum Erfolg des Unternehmens beizutragen.  Gut geplante und durchgeführte Arbeitsschutzmaßnahmen senken das Risiko von Unfällen und Gesundheitsschäden, von rechtlichen Sanktionen und von unfall- oder krankheitsbedingten Ausfallkosten.  Arbeitsschutzmanagement nach BS OHSAS 18001 und die SCC/SCP können im wahrsten Sinne des Wortes eine gesunde Unternehmenskultur schaffen.

Umweltmanagement

Ökologisch verantwortliches Handeln wird heute von den Märkten gefordert und auch honoriert. Umweltsysteme stellen hierbei ein bedeutendes Differenzierungsmerkmal dar. Hinzu kommen Aspekte die sich betriebswirtschaftlich und gesellschaftlich auswirken können, wie Entsorgungskosten, die Verpflichtung zur Einhaltung einer Vielzahl gesetzlicher Bestimmungen und eine kritische Öffentlichkeit. Diese Themen sind heute zentrale Ansatzpunkte für die Unternehmensführung. Für Betriebe wird aber ein umweltgerechtes und umweltbewusstes Verhalten immer wichtiger. Gängige Systeme im Umweltbereich sind die DIN EN ISO 14001 und die EMAS-Verordnung.

Ansprechpartner Umweltmanagement

Dr. Martin Peters

Telefon +49 30 259 03 - 460
E-Mail peters(at)hwk-berlin.de

Energieaudit

31.12.2016
Ende der Übergangsfrist zum Nachweis der Energieeffizienz von Nicht-KMU

Gemäß dem im Jahr 2015 novellierten Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) sind Unternehmen jeder Branche, die nicht als kleines oder mittleres Unternehmen (*KMU) gelten, zum Nachweis der Energieeffizienz verpflichtet.

Der Nachweis kann über die Zertifizierung eines Energiemanagementsystems (EnMS) nach ISO 50001, eine EMAS-Validierung oder die Durchführung von Energieaudits nach DIN EN 16247-1 erfolgen. Die Nachweispflicht gilt auch für kleine und mittlere Unternehmen, die mehrheitlich im Besitz eines Nicht-KMUs sind.

Betroffene Unternehmen, die zum Stichtag 05.12.2015 kein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchgeführt haben, müssen bis spätestens zum 31.12.2016 eine Zertifizierung nach ISO 50001 durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle (ZDH-ZERT) bzw. eine EMAS- Validierung nachweisen.

*KMU= Kleines und mittleres Unternehmen bzw. Unternehmensverbund mit weniger als 250 Mitarbeitern und Jahresumsatz von max. 50 Mio. EUR bzw. Jahresbilanzsumme von
max. 43 Mio. EUR.

Stahl- und Aluminiumtragwerke

Grundlagen der Zertifizierung nach DIN EN 1090

Stellen Sie Treppen, Geländer und Balkone, Wintergärten, Hallen, oder sonstige Tragwerke aus Stahl oder Aluminium her? Dann sind Sie von den Regelungen der europäischen Bauproduktenverordnung betroffen seit 01. Juli 2014 und müssen Ihre Produkte auf der Grundlage der DIN EN 1090-1 mit dem CE-Zeichen kennzeichnen.

Der Nachweis ist gegenüber einer akkreditierten und notifizierten Zertifizierungsstelle ( z. Bsp. ZDH-ZERT GmbH) zu erbringen und wird von dieser über ein EG-Zertifikat sowie gegebenenfalls ein Schweißzertifikat bestätigt. Erst danach darf ein Hersteller seine mit dem CE-Zeichen versehenen Bauprodukte in Deutschland bzw. innerhalb der EU in Verkehr bringen.

Die Handwerkskammer Berlin unterstützt Betriebe auf dem Weg zur Zertifizierung nach DIN EN 1090. Dazu bieten wir Informationsveranstaltungen, Workshops und in Zusammenarbeit mit ZDH-ZERT GmbH die Zertifizierung nach DIN EN 1090 an.

Workshop

In einem ca. zweitägigen Workshop werden Umsetzungsmöglichkeiten zur Zertifizierung nach DIN EN 1090 anhand eines Leitfadens aufgezeigt. Ab 10 Teilnehmer wird der Workshop zu einem Teilnehmerpreis von 200,00 € durchgeführt.
Anmeldeformular zum Workshop

Sie sind an einem Zertifizierungsangebot nach DIN EN 1090 interessiert?

Füllen Sie dazu bitte das Formblatt Datenerfassung zur Zertifizierung aus und reichen dieses zurück.

Zertifizierung

Die Zertifizierung nach weltweit akzeptierten Normen erleichtert den Unternehmen den Zugang auf nationale und internationale Märkte.  Zertifizierung ist ein Teilprozess der Konformitätsbewertung. Zertifizierungen werden oft zeitlich befristet von unabhängigen Zertifizierungsstellen wie z. B. ZDH-ZERT GmbH vergeben und hinsichtlich der Standards unabhängig kontrolliert.

Die ZDH-ZERT GmbH ist der Zertifizierer des deutschen Handwerks. 1994 als e.V. von der Deutschen Handwerksorganisation gegründet, kann die Gesellschaft auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Zertifizierung zurückblicken. In dieser Zeit konnte eine Vielzahl an Begutachtungen erfolgreich zum Nutzen unserer Kunden durchgeführt werden.  Mit rund 100 branchenerfahrenen, qualifizierten und praxisorientierten Auditoren wird ZDH-ZERT als kompetenter Partner zur Auditierung und Förderung von Managementsystemen von seinen Kunden geschätzt.

Die am häufigsten angewandte Normengrundlage stellt DIN EN ISO 9001 Qualitätsmanagement dar. Nahezu alle unsere Kunden haben dieses Regelwerk als Zertifizierungsgrundlage gewählt und in Ihren Betrieben umgesetzt.

Akkreditierungen bzw. Zulassungen von der DAkkS, BA, und /oder der ZLG liegen bei ZDH-ZERT GmbH für folgende Regelwerke vor:

  • ISO 9001 Qualitätsmanagementsysteme
  • ISO 14001 Umweltmanagementsysteme
  • ISO 13485 Medizinprodukte - Qualitätssicherungssysteme
  • AZAV Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung
  • VDA 6.1 QM-Systemaudit
  • VDA 6.2 QM-Systemaudit-Dienstleistungen
  • VDA 6.4 QM-Systemaudit-Produktionsmittel
  • KBA straßenverkehrsrechtliche Zulassung
  • DIN 14675 Brandmeldeanlagen - Aufbau und Betrieb
  • SCC Sicherheits Certifikat Contraktoren/ SCPersonaldienstleister – Arbeitsicherheit
  • OHSAS 18001 Arbeitsschutzmanagementsysteme
  • DIN EN 1090 Stahl- und Aluminiumtragwerke
  • DIN EN ISO 50001  Energiemanagementsysteme
  • DIN EN ISO 3834  Qualitätsanforderungen für das Schmelzschweißen

Aber auch Regelwerkbezogene Begutachtungen im nicht akkreditierten Bereich, Zertifizierungen mit Kooperationspartnern und kundenspezifische Begutachtungen bzw. Zertifizierungen werden angeboten.

Ansprechpartner Zertifizierung

Andreas Weise
Dipl.-Ing.

Telefon +49 30 259 03 - 465
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