wichtige Hinweise


  • Förderfähig sind Betriebe, die Ausbildungsplätze mit Personen besetzen, die über eine geltende
    − Aufenthaltserlaubnis nach Kapitel 2 Abschnitt 5 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen und eine Erlaubnis zur Beschäftigung (und damit zur Berufsausbildung) oder
    − Aussetzung der Abschiebung (Duldung) und eine Erlaubnis zur Ausübung einer Beschäftigung (und damit zur Berufsausbildung) oder
    − Aufenthaltsgestattung zur Durchführung eines Asylverfahrens und eine Erlaubnis zur Ausübung einer Beschäftigung (und damit zur Berufsausbildung) verfügen und deren erstmalige Beantragung einer solchen Aufenthaltserlaubnis, Duldung oder Aufenthaltsgestattung zur Durchführung des Asylverfahrens höchstens 5 Jahre vor Beginn der Ausbildung erfolgte.
  • Nach bestandener Probezeit wird, soweit bis dato alle erforderlichen Unterlagen vorliegen, für die ersten 6 Ausbildungsmonate bewilligt; die Auszahlung erfolgt rückwirkend, nach Ablauf dieses Zeitraums und Eingang der Veränderungserklärung; folgend fortlaufend, rückwirkende Bewilligung und Auszahlung bei Bestätigung des Fortbestands des Ausbildungsverhältnisses.
  • In Ausbildungsberufen, die einen Zuschuss durch eine Sozialkasse erhalten (z.B. im Bau-Hauptgewerbe), werden nur die Zeiträume, die nachweislich nicht von der Sozialkasse finanziert werden, gefördert; die Gewährung erfolgt in diesem Fall jährlich rückwirkend.
  • Eine Verlängerung der Ausbildungszeit, z.B. wegen nicht bestandener Prüfung (Nachlehre), bleibt unberücksichtigt und wird daher nicht gefördert, auch wenn der jeweilige Förderhöchstbetrag nicht ausgeschöpft wurde.


Für die Teilnahme der Auszubildenden an anerkannten Sprachkursen im ersten Ausbildungsjahr kann zusätzlich ein Zuschuss von bis zu 500,00 Euro gewährt werden.

  • Zugelassene Anbieter sind Träger oder private Sprachtrainer, soweit zertifiziert und das Zertifikat nachgewiesen wird.
  • Der Beginn des Sprachkurses muss im ersten Ausbildungsjahr liegen.
  • Nachzuweisen ist ein bestätigtes Angebot/Vereinbarung mit dem Sprachanbieter (Anbieterbezeichnung, geplanter Beginn, Ende, Ausbildungstage gesamt, Kursinhalte detailliert, Kosten, Teilnehmer).
  • Zulässige Kursinhalten sind Deutschkurse allgemein und/oder berufsorientierte Sprachkurse. 
  • Abrechnung: Rechnung/en, Zahlungsnachweis/e; Anwesenheitsnachweis/e; Vorlage nach Beendigung des Kurses
  • Eine Mindestanwesenheit von 80% ist erforderlich; krankheitsbedingter Ausfall ist nachzuholen.
     

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