Coron-Hilfen für Unternehmen
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Finanzielle Hilfen für Betriebe

Hier finden Sie alle Informationen zu Corona-Hilfen für Betriebe und Selbstständige, Kurzarbeitergeld sowie Ansprechpartner*innen der Handwerkskammer Berlin.

Das Neustartprogramm Berliner InvestitionsBONUS:
Investitionszuschuss für Berliner Unternehmen

  • "Berliner InvestitionsBONUS" setzt Anreize für Investitionen von kleinen und mittelständischen Unternehmen und freiberuflich Tätigen

  • Grundförderung bis zu 30%. Erhöhte Förderung von 5 % für die Umsetzung besonders nachhaltiger Investitionsvorhaben (Nachhaltigkeitsbonus)

Der  Berliner InvestitionsBONUS ist ein vom Land Berlin initiiertes Förderprogramm, das kleinen und mittleren Unternehmen sowie hauptberuflich Solo-Selbstständigen und freiberuflich Tätigen mit Firmensitz in Berlin einen Investitionszuschuss ermöglicht. Das Neustartprogramm ist grundsätzlich branchenoffen, richtet sich aber vorwiegend an die von der Pandemie besonders geschwächten Branchen wie Einzelhandel, Gastronomie, die Tourismuswirtschaft sowie Dienstleistungs- und Handwerksunternehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter  „Häufig gestellte Fragen zum Förderprogramm Berliner InvestitionsBONUS“ im Internetauftritt der IBB.

Bitte lassen Sie sich vor Antragsstellung von uns  beraten.



Auftragsvorfinanzierung zur Pandemieeindämmung

Kleinen und mittelständischen Unternehmen können durch das neue Förderprogramm der Senatsverwaltung für Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Gesundheit kurzfristige, zinslose Darlehen bis zu 500.000 Euro direkt bei der IBB gewährt werden.

Mit den Darlehen sollen Aufträge für nachhaltige Produkte und Verfahren im Bereich Pandemieeindämmung entlang der gesamten Wertschöpfungskette über den Lebenszyklus von Produkten bis hin zum Recycling, einschließlich der damit verbundenen produktionsnahen Dienstleistungen vorfinanziert werden.

Detaillierte Informationen zum Förderprogramm und der Online-Antragstellung finden Sie auf der entsprechenden  Informationsseite der IBB.





Überbrückungshilfe IV

Mit der Überbrückungshilfe IV wurde die Hilfe für die weiter von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständigen und Freiberufler für den Förderzeitraum Januar bis Juni 2022 fortgesetzt.

  • Die Antragsfrist für Erstanträge endete am 15. Juni 2022. Diese Frist galt auch für Erweiterungsanträge, bei denen weitere Fördermonate beantragt wurden (z.B. Fördermonate im 2. Quartal).

  • Andere Änderungen (zum Beispiel Kontoverbindung, Fehlerkorrekturen) können über prüfende Dritte noch bis zum 30. September 2022 beantragt werden. Bitte beachten Sie hierfür die  Informationen zu allgemeinen Änderungsmöglichkeiten.

  • Die Schlussabrechnung erfolgt wie die Antragstellung über den prüfenden Dritten. Sie muss nach Ablauf des letzten Fördermonats beziehungsweise nach Bewilligung, spätestens jedoch bis 31. Dezember 2022 vorgelegt werden. Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Corona-Überbrückungshilfe in gesamter Höhe zurückzuzahlen. (siehe Punkt 3.12 in den  FAQ zur Corona-Überbrückungshilfe IV)




Neustarthilfe 2022

Mit dem Programm Neustarthilfe 2022 wurden Soloselbständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unterstützt.

  • Die Neustarthilfe wurde in zwei Förderzeiträume gegliedert: Januar-März 2022 und April-Juni 2022. Für beide Förderzeiträume endete die Antragsfrist für Erstanträge am 15. Juni 2022.

  • Noch bis zum 30. September 2022 können prüfende Dritte und Direktantragstellende Änderungsanträge stellen. Bitte beachten Sie hierfür die Hinweise unter Punkt 4. „Wie läuft die Antragstellung?“ in den  FAQ zur Neustarthilfe 2022.

  • Endabrechnung: Direktantragstellende Empfängerinnen oder Empfänger der Neustarthilfe 2022 sind verpflichtet, bis spätestens 30. September 2022 eine Endabrechnung über ein Online-Tool auf der Plattform  www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de, das für sie rechtzeitig freigeschaltet wird, zu erstellen. (siehe 4.8 in den FAQ)

  • Endabrechnungen für Anträge, die über prüfende Dritte gestellt wurden, müssen von prüfenden Dritten bis zum 31. Dezember 2022 über antrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de eingereicht werden. (siehe 4.8 in den FAQ)

  • Weitere  Informationen finden Sie auf der Internetseite zur Neustarthilfe 2022 sowie auf der  Informationsseite der IBB.




Schlussabrechnung für die Corona-Hilfen des Bundes

Die Förderbedingungen der Corona-Wirtschaftshilfen sehen vor, dass ein Abgleich zwischen den ursprünglich beantragen Zuschüssen und denen, die den Antragstellenden tatsächlich zustehen, im Rahmen einer Schlussabrechnung erfolgt. Als Ergebnis dieses Abgleichs können sich Nachzahlungen an die Antragstellenden oder Rückforderungen von Zuschüssen ergeben.





Kurzarbeitergeld (KUG)

Als Betrieb haben Sie die Möglichkeit, für Ihre Beschäftigten Kurzarbeit zu beantragen. 

Mit der beschlossenen  Kurzarbeitergeldzugangsverordnung (KugZuV) gilt bis zum 30. September 2022 weiterhin ein erleichterter Zugang zum Kurzarbeitergeld. Konkret heißt das:

  • Ein Betrieb kann Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten im Betrieb vom Arbeitsausfall betroffen sind. Bis zum Beginn der Corona-Pandemie hatte die Schwelle bei einem Drittel gelegen.

  • Zur Vermeidung der Kurzarbeit sollen die Beschäftigten nach wie vor keine Minusstunden vor dem Bezug von Kurzarbeitergeld aufbauen müssen.

  • Auch Betriebe, die ab 1. Juli 2022 neu oder nach einer mindestens dreimonatigen Unterbrechung erneut Kurzarbeit anzeigen müssen, können bis zum Ablauf des 30. September 2022 von den Zugangserleichterungen profitieren.

  • Die übrigen pandemiebedingten Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld sind hingegen wie geplant am 30. Juni 2022 ausgelaufen. Das betrifft die höheren Leistungssätze, eine längere Bezugsdauer und die Einbeziehung der Leiharbeit.

  • Weiterführende Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit:
     Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld und 
     Corona: Kurzarbeitergeld für Unternehmen.

Abschlussprüfungen nach dem Ende der Kurzarbeit

  • Die Bundesagentur für Arbeit (BA) beginnt schrittweise mit den Abschlussprüfungen in allen Betrieben, die Kurzarbeit beendet haben. Dafür müssen die betreffenden Betriebe Unterlagen an die BA übersenden. Hierdurch entsteht für die Betriebe ein zusätzlicher Aufwand, der jedoch nach Aussage der BA leider nicht zu vermeiden ist. Sie bittet dafür um Verständnis und setzt alles daran, so aufwandsschonend wie möglich vorzugehen.

  • In einem Schreiben wird jedem Betrieb individuell mitgeteilt, zu welchem Termin welche Unterlagen, für welche Zeiträume und für welche Mitarbeiter übersandt werden müssen. 

  • Die Unterlagen für die Abschlussprüfung können datenschutzkonform, einfach, schnell und komfortabel ohne vorherige Registrierung  hochgeladen werden  www.arbeitsagentur.de/unternehmen/kurzarbeitergeld-dokumente-hochladen

  • Für die Beantwortung häufig auftretender Fragen rund um das Thema Abschlussprüfungen hat die BA die  FAQ: Abschlussprüfungen nach dem Ende der Kurzarbeit veröffentlicht.

  • Weitere Rückfragen können Sie gerne an folgende Mail-Adresse senden:   Berlin-Brandenburg.Marktentwicklung-Migration@arbeitsagentur.de




Ihre Ansprechpartner*innen

Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeit, uns eine E-Mail zu schicken. Wir melden uns schnellstmöglich. Vielen Dank! 

Ihre arbeitsrechtlichen Fragen richten Sie bitte gerne an unsere Rechtsberatung:

Petra Heimhold, Assessorin, Telefon  +4930 25903-391
Steffi Reich, Assessorin, Telefon  +4930 25903-350
Christian Staege, Assessor, Telefon  +4930 25903-393
E-Mail  recht@hwk-berlin.de

Ihre betriebswirtschaftlichen Fragen richten Sie bitte an unsere Betriebsberatung:

Telefon  +4930 25903-467
E-Mail  betriebsberatung@hwk-berlin.de

Ihre Fragen zur Ausbildung richten Sie bitte an unsere Ausbildungsberatung:

Telefon  +4930 25903-374 |  +4930 25903-326 |  +4930 25903-340 |  +4930 25903-363
E-Mail  ausbildungsberatung@hwk-berlin.de



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