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Corona - Infos für Betriebe

Was bedeuten die aktuellen Beschlüsse zu Corona für das Berliner Handwerk? Hier finden Sie die wichtigsten Infos zu den Regelungen und Maßnahmen auf einen Blick.

Aktuelle Regelungen in Berlin

Basis-Schutzmaßnahmen

  • Der Berliner Senat hat die wichtigsten Maßnahmen zum Basisschutz auf seiner Internetseite erläutert. Bitte beachten Sie, dass in Zweifelsfällen der Text der 2. BaSchMV maßgeblich ist. 

  • In Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske für Fahrgäste. Das Kontroll- und Servicepersonal sowie das Fahr- und Steuerpersonal, soweit dieses im Rahmen seiner Tätigkeit physischen Kontakt zu anderen Personen hat, hat eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) zu tragen. (§ 1 (1) in Verbindung mit § 2 (1) 2. BaSchMV)

  • Es wird empfohlen, dass in öffentlich zugänglichen Innenräumen, in denen sich mehrere Personen aufhalten, eine medizinische Gesichtsmaske getragen wird.
    (§ 2 (4) 2. BaSchMV)

Verhältnis von Landes- und bundesweiten Regelungen

  • Neben der im Land Berlin geltenden 2. BaSchMV sind auch bundesweit geltende Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu beachten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter  Bundesweite Regelungen.

  • Fragen und Antworten in Zusammenhang mit bundesweiten Regelungen finden Sie auch auf der Internetseite des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) unter unter Corona: FAQ für Handwerksbetriebe.



Besonderheiten bei Tätigkeiten in bestimmten Einrichtungen

  • Bitte klären Sie vor Ihrer Tätigkeit bzw. vor dem tätig werden Ihrer Beschäftigten in einer Einrichtung ab, inwiefern eine Maskenpflicht einzuhalten ist bzw. in welchem Rahmen ein negativer Test und/oder ein vollständiger Impfschutz gegen das Corona-Virus nachzuweisen ist.
Maskenpflicht

  • In bestimmten Einrichtungen wie Obdachlosen- und Gemeinschaftsunterkünften besteht in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Näheres regeln die Einrichtungen in eigener Verantwortung. (§ 2 2. BaSchMV)

Negativer Testnachweis

  • In Justizvollzugsanstalten, in anderen Einrichtungen mit dauerhaft freiheitsentziehenden Unterbringungen, psychiatrischen Krankenhäusern sowie in Heimen der Jugendhilfe gilt für den Zutritt eine Testpflicht. 

  • Die jeweiligen Einrichtungen und Unternehmen regeln den Umfang der Testpflichten für den Zugang in eigener Verantwortung. Die Testpflicht gilt auch für geimpfte und genesene Personen. (§ 4 2. BaSchMV)

  • Bitte klären Sie vorab mit den Einrichtungen den Zutritt mittels Testnachweis für Sie und/oder Ihre Beschäftigten ab.
Impfnachweis

  • Seit dem 15. März 2022 müssen Beschäftige von Kliniken, Heimen und ähnlichen Einrichtungen und dort Tätige nachweisen, dass bei ihnen ein vollständiger Impfschutz gegen das Corona-Virus vorliegt. Alternativ gilt auch ein Genesenennachweis oder ein ärztliches Attest, falls jemand nicht geimpft werden kann. Näheres hierzu finden Sie unter  Impfprävention im Bereich einrichtungsbezogener Tätigkeiten.

  • Bitte klären Sie vorab mit den Einrichtungen den Zutritt mittels Impf- bzw. Genesenennachweis für Sie und/oder Ihre Beschäftigten ab.



Hinweise für körpernahe Dienstleistungen

  • Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) informiert auf ihrer Internetseite umfassend zum Infektionsschutz im Betrieb.

  • Mit der Neufassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (gültig von 1. Oktober 2022 bis 7. April 2023) müssen Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen ein betriebliches Hygienekonzept erstellen und umsetzen. Aktuelle Gefährdungsbeurteilungen und die Einhaltung der Basis-Schutzmaßnahmen, also der AHA+L-Regeln, sind unabdingbar.

Anordnung betrieblicher Maskenpflicht

Hierzu führt die BGW aus: Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung verpflichtet Arbeitgebende, Tätigkeiten und Bereiche zu ermitteln, bei bzw. in denen Beschäftigte Masken zum Schutz vor Infektionen tragen müssen. (siehe auch Fragen und Antworten zur Neufassung der Corona-ArbSchV, Punkt 4.1)

Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass

  • bei Unterschreiten des Mindestabstands von 1,5 Metern,

  • bei tätigkeitsbedingten Körperkontakten

  • oder bei gleichzeitigem Aufenthalt mehrerer Personen in Innenräumen
    technische Maßnahmen (z. B. Abtrennungen, ausreichende Lüftung) oder organisatorische Maßnahmen (z. B. abwechselnde Nutzung von Räumen) zum Schutz der Beschäftigten nicht ausreichen, müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken als Schutzmaßnahme festgelegt werden.

  • Darüber hinaus gilt, dass Beschäftigte Atemschutzmasken (z. B. FFP2-Masken) tragen müssen, wenn medizinische Masken nicht ausreichend schützen. So etwa bei Tätigkeiten in Kontakt zu anderen Personen (z. B. zu Beschäftigten oder Kundinnen und Kunden) mit weniger als 1,5 Metern Abstand, wenn die Person gegenüber keine Maske trägt.

  • Die medizinischen Gesichtsmasken und Atemschutzmasken sind von den Arbeitgebenden kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Beschäftigten haben diese Masken zu tragen.




Regelungen der Quarantäne bzw. Absonderung

Die Regelungen der Absonderung finden sich in § 8 der 2. BaSchMV. Demnach gilt:

  • Personen, bei denen eine durchgeführte Testung (Antigen-Schnelltest, PCR oder weitere anerkannte Methoden) auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ein positives Ergebnis aufweist, müssen sich unverzüglich in Absonderung begeben.

  • Nach der Testung mit positivem Ergebnis ist kein bestätigender PCR-Test notwendig. Personen, denen ein positives Testergebnis nach einem Selbsttest ohne fachkundige Aufsicht vorliegt, wird empfohlen, eine Ärztin/einen Arzt aufzusuchen und dort im Rahmen der Behandlung gegebenenfalls eine bestätigende PoC-Antigen- oder auch PCR-Testung durchzuführen.

  • Personen, die in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe tätig sind, und bei denen ein durchgeführter Antigen-Schnelltest auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ein positives Ergebnis aufweist, müssen eine bestätigende PCR-Testung durchführen lassen. Zum Zwecke der weitergehenden Testung darf die Örtlichkeit der Absonderung dabei verlassen werden.

  • Die Absonderung endet frühestens nach 5 Tagen - spätestens jedoch nach 10 Tagen - ab dem Zeitpunkt der die Absonderung begründenden Testung, sofern die abgesonderte Person zuvor 48 Stunden symptomfrei war und zusätzlich ein negatives Ergebnis einer Testung bei einer zertifizierten Teststelle vorweisen kann.

  • Die Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz bleiben unberührt. Das zuständige Gesundheitsamt kann unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts abweichende Anordnungen zur Absonderung, Testung und zur Kontaktverfolgung treffen.



Betriebsprüfung und „Corona-Dokumentation“

  • Behördliche und regional unterschiedliche Auflagen während der Corona-Pandemie wirken sich gravierend auf Ihre betrieblichen Abläufe und Ihre Geschäftstätigkeit aus. Im Rahmen von Betriebsprüfungen oder Nachschauen führt dies zwangsläufig zu „Auffälligkeiten“ und entsprechenden Nachfragen.

  • Wir empfehlen Ihnen daher die freiwillige Anfertigung einer „Corona-Dokumentation“. Sie kann später dabei helfen, Sachverhalte aufzuklären, das Schätzungsrisiko zu minimieren oder Kalkulationsdifferenzen zu verringern.

  • Der Aufbau und der Inhalt einer entsprechenden Dokumentation unterliegt keinen Vorgaben. Beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) finden Sie eine  "Muster-Corona-Dokumentation" sowie weitere, in diesem Zusammenhang hilfreiche Materialien zum Download.



Impfen & Testen

Impfung

  • Die Kriterien für einen vollständigen Impfschutz ab 1. Oktober 2022 und weitere Informationen zu den empfohlenen Auffrischungsimpfungen entnehmen Sie bitte den Aktuellen Informationen zur COVID-19-Impfung des Bundesministeriums für Gesundheit.

  • Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 kann u.a. bei der Hausärztin oder dem Hausarzt bzw. bei der Betriebsärztin oder dem Betriebsarzt erfolgen oder in einem Impfzentrum (§ 3 der (§ 3 der  Coronavirus-Impfverordnung). Für eine Impfung im Impfzentrum buchen Sie bitte einen Termin online.

Testen



Kinderbetreuung



Ihre Ansprechpartner*innen

Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeit, uns eine E-Mail zu schicken. Wir melden uns schnellstmöglich. Vielen Dank! 

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Steffi Reich, Assessorin, Telefon  +4930 25903-350
Christian Staege, Assessor, Telefon  +4930 25903-393
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