Inhalt
BOB - Berufliche Orientierung in Berlin
Ziel des Projektes ist die Verbesserung der beruflichen Eingliederung von Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt Lernen durch Intensivierung der Berufsorientierung.
Über den Ausbau von Schulpartnerschaften zwischen Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen und Betrieben wird der Lernort der Schüler/innen erweitert und Kontakt zu möglichen Ausbildungsbetrieben hergestellt und begleitet. Außerdem entwickeln wir didaktisches Material für den Einsatz im berufsorientierenden Unterricht. Darüber hinaus beraten wir Lehrkräfte und Schüler/-innen zum Thema berufliche Orientierung und bieten hierzu verschiedene Veranstaltungen und Seminare an.
Gerne beraten wir Sie zu individuellen Schulpartnerschaften sowie unseren weiteren Angeboten zur beruflichen Orientierung.
Schulpartnerschaften
BOB-Berufliche Orientierung in Berlin initiiert Schulpartnerschaften zwischen Berliner Schulen und Betriebe des Berliner Handwerks.
Interessieren Sie sich auch für eine Partnerschaft? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit Mareike Notarp auf. Tel.: 030 69580575.
Didaktisches Material zur Berufsorientierung
Der Fragebogen der Beruflichen Interessen (FBI-Check) hilft, die Berufswahlentscheidung im Unterricht zu fundieren. Dabei geht es darum, anhand der aktuellen Interessen der Jugendlichen mögliche Tätigkeitsfelder zu finden. Die Tätigkeitsfelder entsprechen der grundsätzlichen Ordnung in dem von der Agentur für Arbeit jährlich aktualisierten Buch „Berufe aktuell“. Zu jedem Tätigkeitsfeld gibt es viele verschiedene Berufe. Durch diese Orientierung an breiteren Tätigkeitsfeldern kann flexibel auf unterschiedliche Möglichkeiten auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt reagiert werden.
Auf der Basis von wiederholten FBI-Checks können aktuelle Interessen und Neigungen durch den Unterricht, durch Betriebspraktika, Arbeitsgemeinschaften und Neigungsgruppen, außerschulische Aktivitäten wie Girls’Day oder der Aktion „Neue Wege für Jungs“ weiter stabilisiert und/oder verändert werden. Flankierend stehen die Angebote der Agentur für Arbeit beispielsweise mit den Berufsinformationszentren (BIZ) und
www.machs-richtig.de zur Verfügung.
Die Lehrerinformationszeitschrift Handwerkzeug für Lehrkräfte ist ein direktes Informationsrohr aus dem Handwerk für die Schule. Lehrerinnen und Lehrer werden hiermit über aktuelle Handwerksthemen informiert und mit praktischen Unterrichtsvorlagen unterstützt. Sie können die Zeitschrift hier herunterladen oder bei Charoula Finkelnburg unter der Tel.: 030 25903 342 bestellen.
Das Projekt BOB-Berufliche Orientierung in Berlin verleiht Lehrerinnnen und Lehrern verschiedene Medien und Materialien für den Unterricht. Eine Übersicht dieser MedienWerkstatt als auch den dafür notwendigen Bestellschein können Sie sich hier herunterladen.
Das Praxisbuch dokumentiert die berufspraktischen Erfahrungen von Jugendlichen und gibt ihnen Orientierung bei der Berufswahl. Gleichzeitig dient es Betrieben als Überblick über die Fähigkeiten und Erfahrungen ihrer Bewerber.
Jede Praxiserfahrung erhält dabei eine Doppelseite im Praxisbuch. Auf einer Seite listet der Handwerksbetrieb die Tätigkeiten auf, die der Jugendliche im Betrieb ausgeführt hat. Auf der anderen Seite haben die Schüler Platz für die Beschreibung ihrer Erfahrungen. So erhalten die Jugendlichen eine ansprechende Dokumentation ihrer Tätigkeiten und die Betriebe einen guten Überblick über die Fähigkeiten und Erfahrungen ihrer Bewerber. Am Projekt beteiligte Schulen können das Buch kostenfrei
bestellen.
Das Brettspiel JOBBOB wurde für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen entwickelt. Jugendliche beantworten hierbei Multiple Choice Fragen rund ums Handwerk und sammeln Punkte. Dabei werden ihnen Begriffe rund um die Berufsorientierung nahe gebracht. Das Spiel hat zwei Schwierigkeitsstufen.
Der Film Abenteuer Handwerk dient zusammen mit dem dazu entwickelten Begleitmaterial (Steckbriefe) als Input für den berufsorientierenden Unterricht und gibt Einblicke in Handwerksberufe. Der Film zeigt, dass es im Handwerk ein breites Spektrum gibt und greift dann exemplarisch vier Handwerksberufe auf, die benachteiligten Jugendlichen eine Perspektive bieten. Die Steckbriefe können hier heruntergeladen werden.
Veranstaltungen und Seminare
Wir möchten das große Interesse von Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf an praktischen Berufen aufgreifen und ihnen wie bisher Chancen in Handwerksbetrieben eröffnen. Daher bieten wir an, Ihre Schüler/innen über das Handwerk zu informieren. Dabei werden sie Handwerksberufe kennenlernen, die ihren Begabungen und Arbeitsmarktchancen entsprechen.
Wir leiten die Unterrichtsstunde zur Berufsorientierung mit dem von uns produzierten Film „Abenteuer Handwerk“ (ca. 15 min.) ein. In der anschließenden Gruppenarbeit werden, unter Einbeziehung des Films, Steckbriefe zu Handwerksberufen erarbeitet. Abschließend erfolgt eine Besprechung der Arbeitsergebnisse sowie Informationen zu Ausbildungsanforderungen in den jeweiligen Berufen.
Gerne stellen wir Ihnen weiteres didaktisches Material vor, das wir speziell für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf entwickelt haben. Damit können Sie eine Unterrichtsreihe zum Thema Handwerk gestalten.
Bitte sprechen Sie die Termine individuell mit uns ab oder füllen Sie das beigefügte Rückantwortfax aus. Ihr Ansprechpartner hierfür ist Ole Scharrenweber.
Am 24.03.2010 möchten wir mit Ihnen in dem ganztägigen Workshop "Was motiviert Schüler/-innen zu einer frühzeitigen beruflichen Orientierung" die Ursachen des Interessen- und Motivationsmangels einiger Schüler/-innen beleuchten und gemeinsam Strategien entwickeln. Sie können sich bis zum 09.03.2010 anmelden.
Wir möchten Sie hiermit einladen, an einer für Sie kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen. In ca. 2 1/2-stündigen Kursen werden Ihnen erfahrene Ausbilder/-innen des Berliner Handwerks einen Überblick über die jeweiligen Ausbildungsberufe geben sowie praxisnah mit Ihnen in Werkstätten arbeiten. Alle Termine sowie den Anmeldebogen entnehmen Sie bitte beigefügtem Link.
Das Projekt ist ein von ESF Mitteln gefördertes Beratungsprojekt und wird in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung von der Handwerkskammer Berlin durchgeführt.





