
20 Jahre Städtepartnerschaft Berlin-Moskau: Berliner Handwerk aktiv dabei
Pressemitteilung der Handwerkskammer Berlin
Die einen sind gerade aus der russischen Hauptstadt zurück gekommen, die anderen stehen schon in den Startlöchern: Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau zeigt das Berliner Handwerk, dass es die Partnerschaft aktiv mit trägt.
Neben dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin, Jürgen Wittke, begleiteten Spitzenvertreter der Fotografen-, der Friseur- und der Konditoren-Innung Berlin sowie Auszubildende aus diesen Gewerken den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, bei seinem Moskau-Besuch anlässlich des 20. Jahrestages der Partnerschaft beider Hauptstädte.
Die Berliner Auszubildenden, die im Rahmen eines seit 2004 bestehenden Austauschprogramms mitreisten, zeigten in Moskau Proben ihres Könnens: So organisierten die Fotografen-Azubis eine Fotoausstellung, die Friseur-Azubis präsentierten in der Moskauer Oper eine Frisuren-Modenschau mit Frisuren der vergangenen 20 Jahre und die Konditoren-Azubis schufen in Gemeinschaftsarbeit mit russischen Berufskollegen eine Geburtstagstorte, die von den Oberbürgermeistern der beiden Städte angeschnitten wurde.
In wenigen Tagen, am 30. Mai, fliegen Stuckateur-Azubis unterschiedlicher Berliner Handwerksfirmen für drei Wochen in die russische Metropole, um ihren Beitrag zur Restaurierung des aus dem 16. Jahrhundert stammenden Johannesfrauenklosters im Stadtkern von Moskau zu leisten. Dabei werden unter anderem Witterungsschäden beseitigt und Stuckornamente originalgetreu wieder hergestellt. Der Bildungsverein Bautechnik organisiert das Projekt, das unter der fachkundigen Leitung des Stuckateurmeisters Horst Barthelt seit Jahren erfolgreich durchgeführt wird. Prominente Unterstützer sind der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und der Präsident der Handwerkskammer Berlin, Stephan Schwarz. Finanziert wird das Projekt hauptsächlich durch die Baugewerks-Innung Berlin.
"Die zahlreichen Aktivitäten der Berliner Innungen machen deutlich, dass sich das Berliner Handwerk immer mehr international orientiert", so der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin, Jürgen Wittke. "Die Gespräche, die allesamt in partnerschaftlicher Atmosphäre geführt wurden, waren sehr konstruktiv", so Wittke weiter. Besonders beeindruckt zeigte sich Wittke von der Absicht der Baugewerks-Innung, bei der Restaurierung des Johannesfrauenklosters zu helfen: "Dieses Projekt läuft bereits seit 2003 und macht deutlich, dass die beiden Hauptstädte freundschaftlich verbunden sind und dass ein starkes Interesse daran besteht, voneinander zu lernen".
Es besteht die Möglichkeit, mit den Stuckateur-Auszubildenden vor Reiseantritt Interviews zu führen. Presseanfragen dazu bitte an Christiane Witek, Tel.: 030 / 86 00 04-19, Email: witek@fg-bau.de.
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